Besonderheiten des Höfles

Die Schwerpunkte des Betriebes bestehen in der Milcherzeugung, dem Anbau von Speise-Getreide, Zuckerrüben, Körnermais, Speise-Sojabohnen, Kartoffeln, Zwiebeln und Rote Beete. Die Futtergrundlage für die 50 Milchkühe und 30 Jungrinder bilden Dauergrünlandflächen, welche selbst bewirtschaftet werden.

Ökologische Bewirtschaftung

Senf im Abendrot

Ein MUSS.

Wir wirtschaften aus Überzeugung ökologisch und halten uns an die Naturland-Richtlinien. Naturland e.V. ist ein internationaler Bio-Verband und hat höhere Ansprüche als das EU-ÖKO-Siegel. Eine jährliche Kontrolle durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle sorgt für Recht und Ordnung.

Ackerbau

Der Einsatz von Zwischenfrüchten und eine organische Düngung aus Gülle und Mist, einer ausgeklügelten Fruchtfolge und viele verschiedene Früchte soll unseren Äckern helfen auch für die nächste Generation gesunde Lebensmittel zu produzieren. Wir verzichten auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel. Stattdessen wird gestriegelt und gehackt - mit Maschine und der Hand. 

Eine pfluglose Bewirtschaftung der Äcker soll die Wasserhaltekapazität der Böden positiv beeinflussen.

Sonnenaufgang in Mertingen

Verarbeitung & Vermarktung

Holz vor die Kartoffleln

Im Fokus steht bei allen Erzeugnissen eine geringe Umweltbelastung und die regionale Vermarktung. Die Milch liefern wir an die Genussmolkerei Zott. Die Speisefrüchte gehen an verschiedene Großhändler zur weiteren Verarbeitung. Die Zuckerrüben werden über die Firma Südzucker zu Bio-Zucker weiterverarbeitet.

Die Kartoffeln, die Rohmilch und das Mehl verkaufen wir direkt ab Hof in unserem Biohöfleladen. Die Verarbeitung unserer Produkte übernimmt Integra Soziale Dienste gGmbH und die KondiTOURei.

Tierhaltung

Die Milchkühe leben im Außenklimastall und haben jeden Tag im Jahr Zugang zu einem festem Auslauf. Ganzjährig fressen sie nur Grassilage, im Sommer frisches Gras und immer gibt es Heu dazu. Zum Ausgleich von Nährstoffungleichgewichten setzen wir geringe Mengen Körnermais ein. 

Ein Teil unserer jungen Rinder gehen in den Sommermonaten auf die Weide.

Weide an der Heißesheimer Straße

Grünlandbewirtschaftung

Unsere Milchkühe und Jungrinder fressen Gras, in verschiedenen Variationen, von unseren Dauergrünlandflächen. Zum Beispiel entsteht daraus Grassilage oder Heu für den Winter. In den Sommermonaten bekommen die Tiere täglich frisches Gras vorgelegt.

frisches Gras für unsere Rinder

Ökolandbau und Naturschutz

Altgrassteifen, Blühflächen, Nisthilfen und Überwinterungsmöglichkeiten für Insekten und Wildtiere sind nur einige unsere Maßnahmen für mehr Artenvielfalt und Naturschutz. Hier findest du eine detaillierte Auflistung unserer Tätigkeiten.